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Fragen & Antworten

Alles, was Eltern vor dem ersten Kurs wissen wollen

Von der Schwimmwindel bis zur Stornoregel: Hier sind die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden. Ist deine nicht dabei, schreib mir einfach.

Fragen von Eltern – ehrlich beantwortet

Der Einstieg

Müssen wir vorher schon einen Kurs besucht haben?

Nein. Ihr könnt in jeder Kursstufe einsteigen, ganz ohne Vorerfahrung – weder ein früherer Kurs bei mir noch einer bei jemand anderem ist Voraussetzung. Die Stufen bauen inhaltlich aufeinander auf, das heißt aber nur: Jede ist auf das jeweilige Alter zugeschnitten. Wenn dein Kind 15 Monate alt ist und noch nie im Schwimmbad war, ist Kurs III genau der richtige Start. Wir gehen ohnehin immer im Tempo der Kinder vor, und in jeder Gruppe sind welche, die zum ersten Mal dabei sind.

Was bringt Babyschwimmen meinem Kind?

Das Wasser selbst ist der beste Trainer: Der Auftrieb trägt dein Kind, und plötzlich gelingen Bewegungen, die an Land noch nicht gehen. Der sanfte Widerstand des Wassers fordert dabei Muskulatur und Gleichgewicht – ganz nebenbei, beim Spielen. Und die 31 °C tun ihr Übriges: Ein entspanntes Kind probiert mehr aus. Dazu kommt die Zeit zu zweit – Haut an Haut, ohne Alltag drumherum. Und noch etwas: Babys begegnen dem Wasser meist völlig unbefangen – Scheu entsteht erst später und wird oft abgeschaut. Wer früh gute Erfahrungen im Wasser sammelt, nimmt die mit. Was ich euch dagegen nicht verspreche: dass euer Kind dadurch gesünder wird oder früher schwimmt. Jedes Kind nimmt sich aus den Stunden, was gerade dran ist – und Spaß haben sie alle.

Gibt es eine Probestunde?

Nein, bewusst nicht. Eine einzelne Stunde sagt wenig aus: Viele Kinder brauchen zwei oder drei Termine, um im Wasser richtig anzukommen – wer nach der ersten Stunde urteilt, sieht oft nur die Eingewöhnung. Wenn ihr euch unsicher seid, schreibt mir vorher; wir klären in Ruhe, ob der Kurs zu euch passt. Und wenn während der Reihe etwas nicht stimmt, sprecht mich einfach an.

Rund um die Kursstunde

Was müssen wir zum Kurs mitbringen?

Für euch: Badebekleidung, Handtuch und Badeschuhe. Für euer Kind: ein bis zwei Handtücher, eine Schwimmwindel und darüber eine fest sitzende Badehose, einen Badeanzug oder Ähnliches. Erst ab Kurs III, also ab 14 Monaten, kommen Rutschesocken dazu – eine Nummer kleiner als die getragene Schuhgröße, dann rutschen kleine Läufer außerhalb des Beckens nicht aus.

Zur vollständigen Checkliste
Gibt es Regeln, die wir im Bad beachten sollten?

Ein paar wenige, und jede hat einen praktischen Grund. Schmuck und Armbanduhren lasst am besten zu Hause – Kinder ziehen gern an Ketten, und Uhren drücken in manchen Haltegriffen unangenehm. Den Geräuschpegel haltet möglichst gering, gerade in den ersten Kursstunden, in denen die Eingewöhnung stattfindet: Zu viel Lärm lenkt die Kinder ab und nimmt ihnen die Ruhe, die sie im Wasser gerade brauchen. Zeit zum Unterhalten habt ihr gern nach dem Kurs – wenn die Kinder nach fleißigem Plantschen hoffentlich entspannt eine Runde schlafen. Im Bad- und Umkleidebereich bitte nichts essen. Und das Wichtigste: Geht erst ins Wasser, wenn ich dabei bin. Die Teilnahme geschieht auf eigene Verantwortung – im Wasser und im Bad seid ihr für euer Kind verantwortlich.

Alles zum Kurstag in der Checkliste
Wie viel Zeit im Wasser sind das insgesamt?

Ein Termin dauert rund 45 Minuten, über die ganze Reihe kommen so etwa 6 Stunden zusammen. Wie viel davon ihr tatsächlich im Wasser seid, schwankt ein wenig: Das Umziehen mit Baby geht mal schneller, mal langsamer, und die Umkleide teilen sich alle Gruppen nacheinander. Beim Vergleich mit anderen Angeboten lohnt trotzdem der Blick auf die Länge der einzelnen Einheit – Kurse mit 30 Minuten je Termin kommen bei gleicher Terminzahl auf deutlich weniger Zeit.

Dürfen beide Elternteile mitkommen?

Ja – mit einer Einschränkung: Ins Wasser kann aus Platzgründen nur ein Elternteil, der andere schaut vom Beckenrand aus zu und darf Momente festhalten. Eine Beobachtung aus vielen Kursen: Je nach Alter kann es das Kind ablenken, wenn es Mama oder Papa am Beckenrand sieht und lieber dorthin möchte. Wenn ihr merkt, dass es so läuft, probiert es beim nächsten Mal ohne Publikum – oder wechselt euch ab.

Können wir ein Geschwisterkind mitbringen?

Zuschauen ja, mitschwimmen nein. Ins Wasser geht je Kurskind genau eine erwachsene Begleitperson – Geschwisterkinder können aus Platz- und Aufsichtsgründen nicht mit ins Becken. Am Beckenrand sind sie dagegen willkommen und zahlen keinen Eintritt. Wichtig ist nur: Bringt dafür eine weitere erwachsene Person mit, die durchgehend auf das Geschwisterkind achtet – wer im Wasser ist, bleibt mit der Aufmerksamkeit beim Kurskind. Und sind beide Kinder im Kursalter, meldet gern beide an: Jedes Kind bekommt dann seinen eigenen Platz und seine eigene Begleitperson im Wasser – und es gibt einen Geschwisterrabatt von 10 % auf die Kursgebühr. Sagt bei der Anmeldung einfach kurz Bescheid, dass schon ein Geschwisterkind bei mir schwimmt oder ihr beide zusammen anmeldet.

Die Regel im Wortlaut: Kursbedingungen, § 6
Dürfen wir im Bad fotografieren und filmen?

Ja, solange kein anderes Elternteil etwas dagegen hat – das ist in aller Regel kein Problem. Eine feste Grenze gibt es aber: Nacktaufnahmen fremder Kinder, etwa beim Umziehen, sind nicht erlaubt. In einer der letzten Kursstunden kommt außerdem ein Unterwasser-Fotograf dazu. Bis dahin sind die Kinder mit dem Tauchen vertraut, und es entstehen schöne Aufnahmen von euch beiden oder nur von eurem Kind. Das ist völlig unverbindlich: Ihr bekommt einen privaten Zugangscode, über den nur die Kursteilnehmer die Bilder sehen, und rechnet direkt mit dem Fotografen ab – nicht mit mir.

Wird bei euch gesungen?

Nein. Es gibt kein Begrüßungslied und keinen Mitsing-Kreis – wir arbeiten im Wasser. Ich schreibe das ausdrücklich dazu, weil mich vor allem Väter danach fragen und manche sich deshalb gar nicht erst anmelden.

Gesundheit & Sicherheit

Ist Tauchen für mein Baby nicht gefährlich?

Verständlich, dass ihr das fragt – deshalb vorweg: Tauchen ist bei mir immer freiwillig, und wir bauen es über mehrere Kursstunden ganz langsam auf. Babys besitzen einen angeborenen Atemschutzreflex: Berührt Wasser das Gesicht, stoppt die Atmung kurz und schützt die Atemwege. Zusätzlich verschließt das Gaumensegel in den ersten Lebensmonaten beim Tauchen den Rachenraum – verschlucken kann sich dein Baby dabei also praktisch nicht. Wann sich dieser Reflex verliert, ist von Kind zu Kind verschieden – bei manchen schon nach etwa sechs Monaten; fürs Tauchen ist das kein Hindernis. Wir beginnen damit, dass ich dem Kind nur das laufende Wasser zeige – meist greift es danach. Dann folgt etwas Wasser auf den Hinterkopf, später über das Gesicht, und erst danach das eigentliche Tauchen. Das führe entweder ich – oft in einer fließenden Bewegung zu euch hin – oder ihr taucht euer Kind selbst. Jedes Elternteil entscheidet für sich und sein Kind, ob es das überhaupt möchte.

Wie tief ist das Becken?

Das Becken ist 1,35 m tief – und zwar überall gleich, es gibt keinen abfallenden Boden und keinen Nichtschwimmerbereich. Für die meisten Erwachsenen heißt das: Ihr steht sicher und habt beide Hände für euer Kind frei. Die Wasserfläche misst 9 m × 4 m; bei höchstens zehn Kindern samt Begleitung bleibt darin genug Platz, um sich nicht gegenseitig im Weg zu stehen.

Wann sollte mein Kind vor dem Kurs zuletzt gegessen haben?

Plant etwa eine Stunde zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schwimmen ein. Ein hungriges Kind hat im Wasser wenig Freude – ein pappsattes auch nicht.

Unser Kind ist erkältet – dürfen wir trotzdem kommen?

Das kommt darauf an. Ein leichter Schnupfen ohne Fieber ist meist kein Hindernis – damit dürft ihr gerne kommen. Zu Hause bleiben solltet ihr dagegen bei Fieber, einer Mittelohrentzündung, einer Bindehautentzündung, einer starken Erkältung, offenen oder nässenden Hautstellen, einem Infekt mit Durchfall sowie bei ansteckenden Haut- und Pilzerkrankungen. Im Zweifel entscheidet ihr, und bei Unsicherheit fragt bitte euren Kinderarzt. Sagt mir kurz Bescheid, wenn ihr fehlt – ein Attest brauche ich nicht.

Bekommt unser Kind vom Schwimmen eine Erkältung?

Das wird dem Babyschwimmen oft angelastet, aber Erkältungen sind keine Folge von Kälte oder nassen Haaren. Was wirklich hilft, ist die richtige Reihenfolge nach dem Kurs: Kind abduschen, gut in ein Handtuch einwickeln, nasse Sachen ausziehen, Windel und Body anziehen – und dann erst euch selbst fertig anziehen. Die restlichen Sachen des Kindes kommen ganz zum Schluss, sonst schwitzt es beim Warten.

Die Reihenfolge in der Checkliste
Muss unser Kind vor dem Kurs geimpft sein?

Eine bestimmte Impfung setze ich nicht voraus. Wenn geimpft wurde, sollte die letzte Impfung aber etwa 3 Tage zurückliegen. Mein Tipp aus vielen Jahren: Legt Impftermine möglichst auf den Montag – dann ist die Chance groß, dass ihr samstags wie gewohnt dabei sein könnt.

Anmeldung, Bezahlung & Absagen

Ab wann ist die Anmeldung verbindlich?

Euer Formular ist zunächst eine unverbindliche Anfrage – dadurch kann ich nie einen Kurs überbuchen. Verbindlich wird es erst, wenn ich euch den Platz persönlich per E-Mail bestätige. Die automatische Mail direkt nach dem Absenden ist nur die Eingangsbestätigung, noch keine Zusage. Erst mit meiner Bestätigung beginnen auch die Fristen für Zahlung und Stornierung.

Wie und wann bezahlen wir?

Am liebsten bar am ersten Kurstermin – bringt den Betrag bitte passend mit, ihr bekommt von mir eine Quittung. Wenn euch eine Überweisung lieber ist, geht das genauso: Sie sollte spätestens 7 Tage vor Kursbeginn bei mir sein, meine Bankverbindung steht in eurer Anmeldebestätigung. Liegt eure Anmeldung weniger als 7 Tage vor dem Start, zahlt bitte bar – dann wird die Überweisung zu knapp. Es gibt keine Anzahlung, keine Gebühr für eine der beiden Zahlungsarten und keine versteckten Kosten.

Kommen zur Kursgebühr noch weitere Kosten dazu?

Nein. Die Kursgebühr ist der Endpreis: Samstags gehört das Bewegungsbad allein unseren Kursen, deshalb zahlt ihr keinen Badeintritt – auch nicht für eine Begleitperson am Beckenrand. Und wenn Oma und Opa oder Tante und Onkel zu Besuch sind, dürfen sie kostenlos zuschauen und miterleben, wie viel Spaß die Kleinen im Wasser haben – kommt dafür gern in kleiner Runde, der Platz am Beckenrand ist begrenzt. Schwimmhilfen und Spielmaterial sind ebenfalls enthalten. Freiwillig ist einzig der Fototermin: An einem Termin je Kursreihe entstehen professionelle Aufnahmen, und ihr entscheidet in Ruhe, ob ihr Bilder kaufen möchtet. Und weil danach öfter gefragt wird: Es gibt auch keine Anmeldegebühr und kein Abo – die Kursreihe endet nach dem letzten Termin von selbst.

Beteiligt sich unsere Krankenkasse an den Kosten?

Das ist von Kasse zu Kasse verschieden – fragt am besten direkt bei eurer nach. Viele bezuschussen Eltern-Kind-Kurse über ihr Bonusprogramm, andere gar nicht. Wichtig ist vor allem der Zeitpunkt: Einige Kassen erstatten nur, wenn der Antrag vor Kursbeginn bei ihnen liegt. Klärt das also lieber vor der Anmeldung als danach. Und wenn eure Kasse etwas dazugibt: Sprecht mich an. Welchen Nachweis sie dafür braucht, ist unterschiedlich – wir schauen dann gemeinsam, was ich euch mitgeben kann.

Können wir kostenlos stornieren?

Ja. Kostenlos ist die Stornierung bis 14 Tage vor dem ersten Kurstermin. Bestätige ich euch den Platz später als das, könnt ihr bis zum ersten Termin kostenlos absagen – ihr sollt nie in eine Frist rutschen, bevor ihr überhaupt zugesagt bekommen habt. Danach werden 50 % der Kursgebühr fällig – außer wir können den Platz noch weitervergeben, etwa über die Warteliste, dann entfällt das. Ab dem ersten Termin wird die volle Gebühr fällig. Wichtig ist nur, dass die Absage schriftlich kommt – eine E-Mail an mich genügt. Ihr könnt euren Platz auch an eine andere Familie weitergeben – sagt mir dafür bitte vorher kurz Bescheid. Und wenn etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt: Sprecht mich an, wir finden fast immer eine Lösung.

Die Staffel im Wortlaut: Kursbedingungen, § 4
Was passiert, wenn wir einen Termin verpassen?

Ihr dürft eine Ersatzperson mit Ersatzbaby schicken – dann verfällt der Termin nicht. Nachholen oder erstatten kann ich eine verpasste Stunde dagegen leider nicht, weil der Platz im Becken für euch reserviert war.

Genau geregelt in den Kursbedingungen, § 5

Frage geklärt?

Dann sichert euch euren Platz – oder stellt mir zuerst noch die eine Frage, die euch beschäftigt.

Platz anfragen